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Die Grünen

Wie Sie alle wissen ist in Deutschland momentan ziemlich was los. Nach dem angekündigten „einfach weiter so“ unserer Bundeskanzlerin kommen nun mehr und mehr fragliche Entscheidungen seitens unserer Bundes-&/ Landesregierung und Herr Innenminister Horst Seehofer haut nach knapp drei Monaten „in den Sack“, oder auch nicht?!…

Weil mir die Zukunft für das Land in dem ich lebe nicht egal ist, ich könnte mir nämlich vorstellen, dass es sich später mit eigenen Kindern besser anfühlt, wenn ich heute so denke, bin ich nach langem Überlegen der Partei Bündnis 90/ die Grünen in Bremen beigetreten. Was mich positiv sehr überrascht hat war, dass man selbst entscheiden darf, wie hoch der monatliche Mitgliedsbeitrag für einen ausfällt. Ich wollte unvoreingenommen an diese Sache herangehen und dachte mir: Einfach mal vorbeischauen und gucken was mich erwartet! Das hat ehrlich gesagt gar nicht geklappt. 

Man hatte mir empfohlen, zunächst zu einer Art Stammtisch dazuzustoßen. Leider war ich der einzige dort. Kurz darauf, lief dann aber ein mir schon länger bekanntes Parteimitglied über den Weg. Ich fragte ihn, ob ich mich im Kalender vertan habe, da ich in dem Bürgerhaus am Osterdeich (Treffpunkt) leider keine Parteikolleginnen bzw. Kollegen angetroffen hatte. Er gab mir die nötige Auskunft (angeblich nächste Woche) und gab mir noch zusätzlich den Rat, sich den Landesgruppensitzungen zu widmen (LAGs). Die Landesgruppensitzungen finden in regelmäßigen Abschnitten zu jeweiligen Themengebieten statt (Schule, Umwelt, verkehr etc.).  

Des Weiteren hat sich in unserem Gespräch aber auch herausgestellt, welch verschiedene Auffassung man beim Thema Umweltschutz haben kann (siehe Email). Mein Fazit: Einfach so hereinspaziert ist nicht so einfach. Vielleicht bin ich zu „cool“ an das Thema herangegangen. Man muss sich definitiv erst einmal genau überlegen, womit man sich auf kommunaler Ebene befassen will. 

 

E-Mail vom 22.05.2018:

Guten Abend Herr P****,

wir sind uns eben am Osterdeich begegnet. Entschuldigung nochmal, dass ich Ihnen einfach dazwischengefunkt habe – aber es ist als Politiker ja Ihr Job auch außerdienstlich Fragen von Parteikollegen zu beantworten. Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch über die generelle Parteiarbeit und die LAGs. Bedanken möchte ich mich auch außerordentlich für das Andenken. 😉

Schade, dass es so wenige Menschen gibt, die den Müll hinter uns aufheben, wenn wir ihn in der Umwelt liegen lassen… Die Filterverpackung stammte übrigens von Ihrem befreundeten Gitarristen, wie sich nach dem Anheben der Picknickdecke herausstellte. Somit hatte ich gleich eine Verpackung für die Zigarettenstummel von uns beiden. Er hätte es mir auch am Anfang ins Gesicht sagen können, dass ich „nerve“, schließlich habe ich Sie beide am Anfang des Gesprächs darauf angesprochen – „ehrlich währt am längsten“. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend bei Wein und dem klang einer Gitarre. Auf Wiedersehen und auch liebe Grüße an Ihren sympathischen Freund!

Herr P***** hat meine Mail bis heute nicht beantwortet.